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in den Akten des Kaiserlichen Reichshofrats

 
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  • Akte 552

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1603 – 1611

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Streit um das Adelsgut Boke (Stadt Delbrück). Der Kläger trägt vor, sein „Altvater“ Franz von Hörde habe einen Adelssitz mit Allodial- und...
    ... Lehensgütern namens „das Neuhaus Boick“ (Boke), neben der Herrschaft Boke gelegen, besessen. Nach dessen Tod sei der Adelssitz an dessen Sohn Philipp, und nach...
    ... dessen Tod wiederum an Franzens zweiten Sohn Raab gelangt. Als Raab 1575 02 20 ohne Leibeserben verstorben sei, sei der Besitz auf dessen beiden Schwestern...
    ... Belehnung des Kurfürsten von Köln und der Grafen zur Lippe. Dennoch hätten in der Folge die Paderborner Bischöfe Salentin, Heinrich IV. und zuletzt der...
    ... Restitution zu verfügen. Der Bischof habe durch die ihm verweigerte Justiz das „beneficium primae instantiae“ verloren. Er bittet um einen Kommissionsauftrag an...
    ... den Herzog Johann Wilhelm von Jülich, Kleve und Berg und der Stadt Köln. Der Bischof erwidert, der Kläger habe sich bereits in der gleichen Sache an das...
    ... Paderborner Hochgericht, zurückverwiesen. Wenn überhaupt, dann sei das Reichskammergericht, nicht aber der Reichshofrat zuständig. Der Reichshofrat erkennt mit...
    ... Zwischenurteil von 1607 die Einrede des Beklagten nicht an und befiehlt ihm, sich zur Sache einzulassen. In der Folge trägt der Kläger vor, der Bischof lasse Bäume...
    ... in einigen Waldungen der strittigen Güter abholzen; ferner verweigere er die Herausgabe einiger im Jahr 1577 im Kloster Abdinghof deponierter Urkunden...
    ... über das strittige Gut. Auf die ihm jeweils zugestellten Mandate entgegnet der Bischof, der Kläger habe keinen Anspruch auf das strittige Gut, denn...

    Darin:
    ...Graf Simon VI. zur Lippe (von Lippe-Detmold) belehnt Bade von „Adelevessen“ und Dietrich von Heiden „zum Broicke“ und ihre männlichen Erben mit der...

  • Akte 554

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1613

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Bitte um Einrichtung einer Kommission wegen der in Abwesenheit erfolgten Einziehung und des Verkaufs von Gütern . Heidenreich beklagt insbesondere...

  • Akte 555

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1636

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Bitte um einen Befehl an die Stadt Nürnberg, den Käufer des Fürlegerischen Hauses im „Rosenreith“ in Nürnberg zur Fortsetzung der Bezahlung der von...
    ... der Konventualin Magdalena Fürleger aus Verona von ihrem Vater ererbten Rente von 84 Gulden anzuhalten...

    Entscheidungen:
    ...Befehl an die Stadt Nürnberg im Sinne der Bitte, 1636 12 11 (Konz.), fol. 3r–4r....

  • Akte 556

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1640

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Bitte um Befehl zur Rückgabe beschlagnahmter, zur Alimentierung der Stieftochter bestimmter Güter . Kläger führt aus, Cornelius von Kirch, ein...
    .... Die Ehefrau habe sich nach dem Tod ihres Mannes nicht mehr von der katholischen Religion abbringen lassen und ihn, den Supplikanten, geheiratet. Nach...
    ... der Rat seine Stieftochter gewaltsam weggeführt und bei dem Lutheraner Martin Martin in Lindau in Pflege gegeben, der sie gegen seinen, den letzten...
    ... Willen der Mutter und gegen den Willen des Kindes zum evangelischen Glauben gezwungen habe. Daraufhin sei er nach Lindau gereist und habe seine...
    ... Stieftochter von dort nach München gebracht. Der Lindauer Rat habe sämtliche ihm und seiner Stieftochter gehörenden und für die Alimente bestimmten Güter in...

  • Akte 557

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1630 – 1641, 1651

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Streit um das Monopol für die Schifffahrt auf dem Lech . Heugel bittet als Zulieferer für den Hof um die Bestätigung seines ihm von der Stadt...
    ... Augsburg bitten darum, ebenfalls auf dem Lech Schifffahrt betreiben zu dürfen. Der Lutheraner Heugel sei kein erfahrener Schiffer oder Flößer, sondern...
    ... ein Privileg ausgestellt, weil schon dessen Vater Martin eine nützliche Flößerei auf der Wertach betrieben und Heugel selbst „die Schiffahrt uff dem...
    ... Lech erfunden und mit nit geringen Unkhosten zu werckh gericht“ (fol. 17r) habe. Das Privileg gelte unter dem Vorbehalt, dass Heugel in der Lage sei...
    ... desselben erhalten hätte. Daraufhin wird der Stadt bedeutet, dass die kaiserliche Privilegierung Heugel nicht von der Beachtung anderer kaiserlicher Gesetze...
    ... (Restitutionsedikt 1629) befreien dürfe. Sie solle ohne Rücksicht auf die kaiserliche Privilegierung nach eigenem Ermessen gegen Heugel vorgehen. In der Folge bitten...
    ... (1641) verwendet sich die Stadt für Felicitas Hess, der Witwe Oswalds, die möchte, dass ihr sechzehnjährigen Sohn Nikolaus die privilegierte Nachfolge ihres Mannes...

    Darin:
    ...Privileg der Stadt Augsburg über die Lechschifffahrt für Heugel, 1629 02 15 (Abschr.), fol. 52r–54r; Fürbittschreiben für die drei katholischen...
    ... Schiffer von: Bischof Heinrich V. von Augsburg 1630 08 26 (Abschr.), fol. 7r–8v; der Stadt Augsburg, 1635 10 08 (Ausf.), fol. 28rv; Verzeichnis der von...

  • Akte 558

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1653 – 1654

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Streit um die Bezahlung von Zinsen für eine Obligation . Die Klägerin legt eine Obligation der Beklagten von 1603 vor und führt aus, sie habe seit...
    ... 24 Jahren keinen Zins mehr erhalten. Auf das von ihr erwirkte Mandat erwidert die Stadt, wegen der kriegsbedingten Belastungen, insbesondere wegen der...
    ... Einquartierungen, sei sie nicht in der Lage, derartige Obligationen zu bedienen. Sie bittet, um Aufschub, bis der “§ De indaganda“ des Friedensvertrages „erörtert...
    ...“ werde und bei einer allgemeinen „Zusammenkhunfft der Creditorum“ gütliche Vereinbarungen über die Bezahlung der städtischen Zinsen getroffen würden....

    Entscheidungen:
    ...; Befehl an die Stadt, sich mit der Klägerin zu vergleichen, 1653 11 13 (Konz.), fol. 41rv; desgl. Befehl an die Klägerin, einen gütlichen Vergleich zu...

    Darin:
    ...Obligation der Stadt Schwäbisch Hall für Kunigunda Brollen, Witwe des Stuttgarter Bürgermeisters Johann Brollen, über einen für 2 000 Gulden...
    ... gekauften und jährlich am 22. Februar (Cathedra Petri) fälligen Zins von 100 Gulden, 1603 02 22 (Abschr.), fol. 5r–8v; Verzeichnis der Einquartierungskosten...

  • Akte 559

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1653 – 1654

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Krauseneggs 1625 und 1626 getätigten Kaufs der Herrschaft Rötz von Georg von Stubenberg und der Umwandlung der rückständigen Kaufsumme in eine Schuld...

  • Akte 560

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1659 – 1661

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Streit um die Rückgabe der nach einem Schiffbruch gestrandeten Ware sowie um das dafür bezahlte Geld . Huwart trägt vor, im Herbst 1658 sei ein...
    ... verdorbenen Waren kein Interesse mehr gehabt, manche ihre Waren schon erhalten hätten, sei die Last der Bezahlung fast allein auf ihn gefallen. Außerdem sei ihm...
    ... auszuliefern und den unzulässiger Weise geforderten Geldbetrag zu erstatten. Der Herzog erwidert auf das ihm zugestellte Reskript, aufgrund seiner Privilegien...
    ... dürfe er nicht von einem Ausländer beim Reichshofrat verklagt werden. Seine Antwort diene deshalb lediglich der Information, mit ihr sei keine...
    ... 1658 gestrandeten Waren seien von der Stadt Lübeck beansprucht worden, die auch deren Rückgabe an die Eigentümer organisiert habe....

    Darin:
    ...Inventar der gestrandeten Güter, fol. 23r–24r; Notariatsinstrumente....

  • Akte 561

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1663

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Bitte um künftige Ablehnung der von der Gegenseite angekündigten Appellation im Streit um das Adelsgut in Cartils . Der Supplikant führt aus, der...
    ... Reichshofrat, mit der Wachtendunk ohnehin nur die Exekution verschleppen wolle, sei dem jüngeren Regensburger Reichsschluss zufolge unzulässig....

  • Akte 562

    Aktenserie:  Antiqua       Band:  2
    Zeitraum:  1667 – 1668

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Heidegger, Johann Heinrich; Hirtzel, Johann Kaspar, Erben des Obersten Johann Rahn, Ratsherrn in Zürich, für sie: Zürich, Stadt, und Kantone der...

    Entscheidungen:
    ... Schuldenwesen der Stadt Kempten eingesetzten Kommissare, die Schuldforderung der beiden Züricher Ratsleute zu beachten und die Kommission schnell zum Abschluss zu...

    Darin:
    ...Obligation der Stadt Kempten über 9 000 Gulden zu fünf Prozent Zinsen, 1650 08 08 (Abschr.), fol. 3rv....

 
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