Schnellsuche
in den Akten des Kaiserlichen Reichshofrats
-
Akte 322
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1654 – 1664
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
... 1 850 Reichstaler, habe er 1634 Johann Adolf von Hohenegg, Abt von Fulda, mit Rückkaufsrecht überlassen, der ihm dafür eine jährliche Pension von 92,5 Reichstalern...... Kapitular mitunterschrieben und sich auch als Abt zu ihm bekannt habe, bestreite der nun regierende Abt Joachim (von Gravenegg) die Schuld. Dieser Abt habe...... gegeneinander aufgerechnet werden, so dass keine Partei der anderen etwas schulde. Hohenegg erwirkt einen Zahlungsbefehl über seine mittlerweile auf über...... 6 000 Reichstaler angelaufene Forderung und die Einrichtung einer Kommission. Der Abt reagiert nicht....
Entscheidungen:
.... 42r–43v, ferner (rev. Reinschr.), fol. 44r–47v; Übertragung der Kommission an den Bischof von Speyer wegen der Kosten, 1659 09 22 (Konz.), fol. 51r–53v....
-
Akte 323
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1668
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Bitte um einen Schutzbrief . Hohenegg trägt vor, er sei von der Marquise de Villenneuve, geb. von Reifenberg, beschuldigt worden, einen...... Letzteres gegenüber seinem Herrn, dem Kurfürst von Mainz, eidlich verwahrt habe, verfolge ihn der Pfalzgraf bei Rhein, indem er eine Belohnung für denjenigen...... ausgesetzt habe, der ihn tot oder lebendig ergreife....
-
Akte 326
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1671
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Bitte um einen Kommissionsauftrag an den Bischof von Konstanz zur Klärung der Ansprüche auf das Erbe des letzten Freiherrn von Hohenegg, Johann Franz...... der weiblichen Nachkommen der Freiherren von Hohenegg möchten das ebenfalls tun. Zwar hätten sie dem Brauch der Schwäbischen Ritterschaft gemäß auf alle...... Reichslehen in Vils und Vilsegg verliehen worden. Er bittet darum, der Kommission aufzutragen, die Reichslehen und die Allodialgüter Hoheneggs scharf zu trennen...
-
Akte 327
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1636, 1668 – 1675
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Streit um Jahrgült und Schuld . Der jüngere Hohenegg trägt 1668 in Fortsetzung einer Klage seines Vaters aus dem Jahr 1636 vor, sein Vater habe dem...... jährlich fünf Fuder Klingenberger Wein zu erhalten. In der Folge habe sich der ältere Kottwitz bei dieser Jahrgültverschreibung über das Missverhältnis...... 2 000 Gulden gegeben. Ferner habe sein Vater dem älteren Kottwitz (2.) 1626 1 500 Gulden und (3.) 1627 1 800 Gulden gegen Geldzins geliehen. Da der Wein bzw. der...... Kottwitz aber nicht befolgt habe. Nachdem sein Vater und der ältere Kottwitz 1638 gestorben seien, habe er 1642 mit dem jüngeren Kottwitz einen Vergleich...... vereinbarten Zinsen nicht bezahlt. Darauf habe er, der Kläger, dem Schuldner angedroht, sich dann ebenfalls nicht mehr an den Vergleich und damit an den Erlass...... der Zinsen von 1630 bis 1642 halten zu wollen. Nachdem der Beklagte 1649, 1654 und 1667 die beiden ersten Schuldposten in Höhe von 3 300 Gulden...... ziehe – so laute die Argumentation des Beklagten – und den Fuder Wein für 90 Gulden rechne, habe der ältere Kottwitz mit den Weinlieferungen von 1620 bis...... der Beklagte, der während des Krieges seine Güter uneingeschränkt habe genießen können und sich deshalb nicht auf Schuldenerlassregeln des Jüngsten...... vertragsmäßig als Pfand eingesetzten Güter überlasse. Der Beklagte erkennt nicht an, dass der Vater des Klägers seinem Vater 1621 zur Aufstockung der ersten...... Rechnungen dar, dass die eigentliche Kapitalschuld aus dem ersten Posten nur ca. 4 444 Gulden betrage und der Wert des gelieferten Weins die schuldigen Zinsen...... und die Schuldsumme um 4 800 Gulden übersteige. Er bittet, das Mandat zu kassieren und dem Kläger zu befehlen, ihm diese Summe zurückzuzahlen. Der...... auf Revision dieses Urteils und die Einrichtung einer Kommission, wird aber abgewiesen. 1672 wird ihm bei Strafe befohlen, der Gegenseite die...
-
Akte 328
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1618, 1650 – 1660
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
.... Auf ihre Bitte hin bekommt ihr Sohn Wilhelm von Hofkirch, der die Ansprüche geltend machen soll, ein kaiserliches Interventionsschreiben an den Kurfürst...... von Sachsen, den Sequesterverwalter der Grafschaft Mansfeld. Wilhelms Sohn Karl Ludwig greift 1650 die Bitte seiner Großmutter wieder auf und erwirkt...... ebenfalls kaiserliche Interventionsschreiben. 1660 teilt der Kurfürst von Sachsen mit, bereits 1650 habe sein Vorgänger den Oberaufseher der Grafschaft...... Mansfeld, Christoph von Hoym zu Guteborn, beauftragt, der Sache nachzugehen. Der Oberaufseher berichtet in beiliegendem Schreiben, es habe sich zwischen...