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in den Akten des Kaiserlichen Reichshofrats
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Akte 29
Aktenserie: Antiqua Band: 1
Zeitraum: 1709–1710
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Bitte um ksl. Zahlungsbefehl in Schuldenangelegenheit; Johann Wilhelm von Hacke führt aus, Hannibal von Degenfeld, der Vater seiner Ehefrau Maria...... Antonia von Hacke, habe der Stadt Dinkelsbühl gegen eine jährliche Zinszahlung 4000 Taler geliehen. Nach dem Tod des Vaters seien die Papiere Maria Antonias...... von ihrem Vormund aufbewahrt worden. Als er die Dokumente bei der Äbtissin von Niedermünster habe hinterlegen sollen, sei von ihm nur ein gesiegeltes...... Paket ohne beigefügte Aufstellung der innliegenden Stücke übergeben worden. Dafür habe er eine Quittung erhalten. Nach der Hochzeit mit seiner Frau habe...... Hacke die Papiere überprüft und dabei bemerkt, daß die Schuldurkunde der Stadt Dinkelsbühl sich nicht unter den Dokumenten befand. Anfragen bei dem...... aber angesichts der unsicheren Rechtslage als zu geringe Sicherheiten angesehen worden. Dinkelsbühl habe 1000 Taler an Hacke gezahlt, sei jedoch zur...... Erstattung der restlichen Summe nur auf ausdrückliche ksl. Aufforderung bereit. Hacke bittet den Kaiser um einen entsprechenden Zahlungsbefehl an die Stadt....
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Akte 29
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1705
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Appellation gegen ein Urteil der Stadt Hamburg in einem Streit um ein Wechselgeschäft . Hünecke trägt vor, er sei dazu verurteilt worden, mehrere...... Wechseln betrogen worden. Der Gläubiger habe ihm nämlich die Rücknahme der Wechsel zu einem bestimmten Zeitpunkt versprochen, obwohl er schon kurz vor dem...
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Akte 30
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1654 – 1664
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Appellation gegen Urteile der Stadt Lübeck in Zeugnis- und Injuriensachen im Nachgang eines Streits um Lohnrückstand und Veruntreuungen des...... ehemaligen Bergener Handelsdieners Peter Alwart . Heinicke hatte seinen Diener Alwart, der lange Zeit sein Handelshaus in Bergen führte, wegen Veruntreuung...... zunächst vor dem im norwegischen Bergen tätigen Gericht der hansischen Kaufleute, welches der „Ehrbare Kaufmann“ genannt wurde (fol. 74v), und schließlich...... auch bei der Stadt Lübeck verklagt. Alwart hatte die Veruntreuung bestritten und im Gegenzug ausstehenden Lohn verlangt. Nachdem die von beiden Gerichten....... Ihm wurde die Möglichkeit belassen, im Hinblick auf seine Forderungen an den Diener einen neuen Prozess zu führen, den er aber ebenfalls verlor und der...... ihm weitere 1 000 Mark kostete. Heinicke, der seinen Gesamtschaden auf 32 000 Lübische Mark veranschlagte, klagte schließlich die in den Lübecker...... Prozessen als Deputierte eingesetzten Ältesten der Lübecker Bergenfahrer sowie die aus diesem Kreis berufenen Zeugen an, falsche Zeugnisse ausgestellt bzw....... abgelegt zu haben. Das trug ihm wiederum eine Injurienklage seitens der Beklagten ein. Das Lübecker Stadtgericht entschied 1653 erstens, dass sich die...... Reichshofrat, der die Appellation in den wesentlichen Punkten auch zulässt. Dem widerspricht der Anwalt der Beklagten mit dem Argument, der Streitwert belaufe....... Diese Bitte wird abgelehnt. Der Reichshofrat spricht in seinem Urteil von 1656 Heinicke von der Injurienschuld frei und fordert die von Heinicke wegen...... falscher Zeugnisse Beklagten auf, innerhalb von drei Monaten Stellung zu nehmen. In der Folge sind die Appellaten bestrebt, ihre Alwart ausgestellten...
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Akte 30
Aktenserie: Antiqua Band: 3
Zeitraum: 1681 – 1684
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Appellation gegen ein Urteil der brandenburg-ansbachischen Regierung von 1681 02 07 im Prozess um eine Schuld von 1.350 Gulden samt Zinsen und Streit...... wegen der Übergehung des kaiserlichen Landgerichts der Burggrafschaft Nürnberg in Ansbach...
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Akte 31
Aktenserie: Antiqua Band: 1
Zeitraum: 1689
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
... eingeräumt worden sei. Adam Hermann Meyer, der Schwiegersohn Christophs, habe nach dem Tod seiner Schwiegereltern und seiner Ehefrau diesen Besitz unter...... Hinweis auf die Bestimmungen des Ehevertrags für sich beansprucht und bei der Osnabrücker Kanzlei ein Urteil zu seinen Gunsten erwirkt. Hartmann bittet...
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Akte 31
Aktenserie: Antiqua Band: 2
Zeitraum: 1660 – 1672
Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
...Appellation gegen ein Urteil des ostfriesischen Hofgerichts zu Aurich im Streit um einen vererbten Herd . Der Appellant führt aus, er habe von seinem...... verstorbenen Vater einen Herd übernommen. Nach ostfriesischem Landesrecht stünde der Herd in weiterer Erbfolge seinem jüngstem Sohn zu. Das ostfriesische...... hätten. Sie beriefen sich zwar auf einen Ehevertrag zwischen der Großmutter von Peters' Sohn und Heik Haye, dem Bruder des Appellanten. Jedoch hätten sie...... Erbrecht der Appellaten anerkannt. Zudem erreiche der Streitwert nicht die für ein reichshofrätliches Appellationsverfahren erforderliche Mindestsumme von...... Ländereien und Gebäuden durch den Appellanten und bitten erfolglos um die Beschlagnahmung der entsprechenden Erträge, bis der Streit darüber entschieden sei....... Der Appellant bemerkt in seiner Erwiderung, dass die Appellaten nachweislich der „Mennonitischen oder Widertaufferischen Sekten zugethan“, die doch der...... einzulassen. Wenig später folgt der Reichshofrat dem Erstantrag der Appellaten, indem er das Verfahren, für dessen Kosten der Appellant aufkommen müsse, beendet...
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