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Es wurden zusätzlich auch folgende Synonyme berücksichtigt:
  • Akte 4396

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1537 – 1538, 1543 – 1547

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Fehde und Restitution der Burg Bocksberg Kläger führt 1537 in Verhandlungen mit königlichen Kommissaren in Wien und Krems aus, er habe 1523 davon...
    ... beschlagnahmt und die niedergebrannte Burg mit den umliegenden Gütern anschließend an den Kurfürsten von der Pfalz übergeben. Suppliken des Klägers bei Beklagtem...
    ... sowie eine durch Vermittlung des Landgraf von Hessen zustande gekommene Verhandlung mit dem Kurfürsten von der Pfalz seien erfolglos geblieben, weshalb...
    ... letzterer Bocksberg weiterhin okkupiere und mittlerweile rund 28.000 Gulden Gewinn daraus gezogen habe. Kläger bittet um Restitution seiner Güter und der...
    ... entstandenen Schäden durch Beklagten. Die Vertreter der Beklagten betonen, der Bruder des Klägers, Hans Melchior von Rosenberg, habe seinerzeit als in die Acht...
    ... erklärter Landfriedensbrecher auf Burg Bocksberg Augsburger und Nürnberger Kaufleute gefangen gehalten. Aus diesem Grund habe der Bund Bocksberg erobern und...
    ... gegen eine Entschädigung von 5.000 Gulden an den Kurfürsten von der Pfalz als Lehensherrn verkaufen müssen, an welchen sich Kläger mit seinen...
    ... vermeintlichen Ansprüchen zu wenden habe. Da der Kurfürst eine Einigung jedoch hinauszuzögern suche, habe Kläger zahlreichen Bundesständen eine Fehde erklärt...
    .... Beklagte bitten den König, den Kurfürsten von der Pfalz dazu anzuhalten, sich mit Kläger gütlich zu einigen. Die Gesandten des Kurfürsten bestreiten hingegen...
    ... Kurfürsten erfolgt sei, in Zweifel gezogen. Auch der Kurfürst von Mainz, der Bischof von Würzburg und der Landgraf von Hessen hätten dieser Eigenmächtigkeit...
    ... ihre Zustimmung versagt. Im einzelnen nicht deutlich werdende Differenzen bestehen sodann zwischen einem Teil der Bundesstände und 18 gegen den...
    ... „Werderischen abschid“ opponierenden Städten. Kläger erwidert auf die Einlassungen der Beklagten, er sei bei der Eroberung und Zerstörung Bocksbergs unrechtmäßig...
    ... Donauwörth einberufenen Bundes­tages zu bedenken, ob sich der König mit dem Bund nicht unter Ausschluss der Städte einigen könne, denen es anschließend...
    ... Kommissare wiederum keine Einigung herbeiführen, wofür insbesondere Differenzen zwischen den Bundesständen und den 18 Städten über den Artikel der alten...
    ... erklären, falls er seine Fehde nicht umgehend beende. Nach dem Tod des Klägers erneuert 1543 dessen Bruder Hans Ulrich von Rosenberg vor der...
    ... die Restitution erneut auf einer Bundesversammlung in Donauwörth beraten. Zur gütlichen Einigung entsendet der König, der zugleich eine Neugründung des...
    ... Protestantismus der Bischof im Auftrage des Königs zu unterbinden sucht, müssen jedoch ergebnislos abgebrochen werden, da zahlreiche Stände, insbesondere der...
    ... Fürsten- und Kurfürstenbank, keine Gesandten geschickt haben. Der folgende Bundestag zu Nördlingen scheitert aus demselben Grund....

    Entscheidungen:
    ...Der König gewährt Dr. Johann Vogt eine Gratifikation in Höhe von 1.500 Gulden, 1535 09 01 (Abschr.), K. 140, fol. 398rv; Geleitbrief für Hans Thomas...
    ... von Rosenberg, 1537 09 18 (Konz.), K. 140, fol. 53r – 54r; an (nicht genannte) königliche Kommissare: Billigung der vorläufigen Ergebnisse der...
    ... Parteien möglichst dazu zu bewegen, sich einem zu fällenden königlichen Schiedsspruch zu unterwerfen. Der König werde sich deshalb 1537 12 09 in Krems...
    ... Fehde zu beenden, 1537 11 23 (Konz.), K. 140, fol. 157r – 158v; Abschied der Verhandlungen in Krems zwischen dem König, dessen Kommissaren und den...
    ... Abgesandten der Bundesstände, der 18 Städte sowie des Kurfürsten von der Pfalz, 1537 12 15 (Konz.), K. 140, fol. 179r – 183r; an den Kurfürsten von der Pfalz...
    ...: Information über den abschriftlich beigefügten Abschied vom selben Tag und Bitte, weiterhin der königlichen Vermittlung zu vertrauen, 1537 12 15 (revidierte...
    ... Ausf.), K. 140, fol. 185r – 186v; an die Regierung zu Innsbruck: Information über die Ergebnisse der Versammlung in Krems und Übersendung einiger von...
    ..., wie sich der König verhalten solle und ob im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen gemäß des Votums der in Krems anwesenden königlichen Kommissare...
    ... Städten die Dringlichkeit einer Einigung vor Augen führen und betonen, der König werde kooperatives Verhalten zu schätzen wissen undat. (Konz.), K. 140, fol...
    ... verschieben. Hierzu habe der König Erbtruchsess Wilhelm von Waldburg, Schweighard von Gundelfingen, Landvogt Hans Jakob von Landau, den oberösterreichischen...
    ... Kammerprokurator Dr. Jakob Frankfurter und Johann Fernberger von Egenberg, Erbkämmerer in Österreich ob der Enns, zu Kommissaren ernannt und ihnen den ihm gewährten...
    ..., 1538 05 14 auf einem Tag in Kaufbeuren zu erscheinen 1538 04 17 (Konz.), K. 140, fol. 355r, desgleichen an die Gesandten der opponierenden Städte, 1538 04 17 (Konz...
    ... Waldburg: Befehl, sich als königlicher Kommissar auf dem Bundestag in Donauwörth einzufinden und dort gemäß der ihm zukommenden Instruktion zu verfahren...
    ... 1545 [08 30], 1545 07 20 (Abschr.), K. 141, fol. 58r – 60r; an Gilgen (Gulgen) von Velß, Rat der öberösterreichischen Regierung, Dr. Beat Widman und Dr. Frankfurter: Ernennung zu...
    ... königlichen Kommissaren für den nach Donauwörth einberufenen Tag der Mitglieder des vormaligen Schwäbischen Bundes, auf dem die Rosenbergische Fehde sowie eine...
    ... Bundes sollten die Kommissare darauf achten, dass auch die österreichischen Lande dabei berücksichtigt würden. Allerdings müsse der zu leistende...
    ... diese nicht zustande, solle bei Kurfürst Friedrich von der Pfalz vorgefühlt werden, ob dieser bereit sei, Bocksberg zu restituieren, falls ihm die...
    ... abgeordneten Kommissare: Da Herzog Heinrich von Braunschweig bei der Rückeroberung seines Herzogtum große Fortschritte mache, verliere die Wiederaufrichtung des...
    ... allerdings frei, die Angelegenheit dennoch gemäß der ihnen erteilten Instruktion in Nördlingen zu thematisieren, 1545 10 31 (Konz.), K. 141, fol. 91r – 93v; an...

    Darin:
    ...Als Vermittler beurkunden Lorenz von Rosenberg, Sigmund von Ussigheim und Philipp von Berlingen der Ältere einen Kompromiss im Streit zwischen...
    ... dem Schwäbischen Bund und dem Kurfürsten von der Pfalz über den Verkauf der Burg Bocksberg, 1523 [06 20] (Abschr.), K. 140, fol. 118rv; Hans Thomas von...
    ... Hauptmann seiner Bank in Augsburg, Nürnberg, Ulm oder Nördlingen zusammenzurufen. Auf der Versammlung, die zu beschicken alle Bundesstände verpflichtet seien...
    ..., solle beraten werden, ob die Übergriffe mit den Kriegen der Schwarzenburg, Hohenkraen, Württemberg, des Zugs in Franken oder der aufrührerischen Bauern...
    ... zusammenhingen. In diesem Fall, der nach Mehrheitsprinzip zu entscheiden sei, seien die Bundesstände zu Beistand gemäß der elfjährigen Einung und des Artikels auf...
    ... Blatt 39 des 1536 09 10 zu Augsburg publizierten Bundesabschiedes verpflichtet. Die 18 Städte widersprechen der Verbindlichkeit des genannten Artikels in...
    ... einem Separatvotum und fordern, in der Rosenbergischen Fehde die Ausschreibung einer Bundesversammlung durch den König in Abwesenheit des Kaisers...
    ... vornehmen zu lassen. Sofern sich herausstelle, dass der Gegenstand unter die Regelungen der elfjährigen Einung falle, wollten die Städte ihre Bundespflicht...
    ... jedoch erfüllen. Die Gesandten der übrigen ehemaligen Bundesglieder bitten den König, die abtrünnigen Städte zur Erfüllung ihrer Bundespflichten anzuhalten...
    ... Bundestages zu Nördlingen, 1545 11 21 (Abschr.), K. 141, fol. 122r – 123r; Ohne erkennbaren Zusammenhang mit der Akte (als Deckblatt verwendet): Mandat König...
    ... Ferdinands an die Untertanen Niederösterreichs und der Grafschaft Görtz: Es seien Beschwerden eingegangen über die Münzordnung, auf die er sich mit dem Kaiser...

  • Akte 4398

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1583

    Verfahrensgegenstand / zeitgenössische Formulierung:
    ...consensus, seine Ehewirtin auf Reichslehen zu verweisen, dann der Wiederaufrichtung des Hochgerichts zu Gnötzheim betreffend...

  • Akte 4400

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1570

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Bitte um Einsetzung einer Kommission unter dem Hanauer Oberamtmann Hans Georg von Erthal in einer Auseinandersetzung mit der Stadt Frankfurt...
    ... Antragsteller erinnert an eine zwei Jahre zuvor an den Kaiser gerichtete Supplik,­ in der er seine Auseinandersetzungen der Stadt Frankfurt wegen Klaus Brom...

  • Akte 4401

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1559

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Maximilian aus, der Kaiser habe 1548 auf Bitte des russischen Gesandten gestattet, dass der Großfürst von Moskau im Reich Gelehrte, Künstler und Handwerker...
    ... Willen eine Urfehde leisten müssen, die der Kaiser mittlerweile für ungültig erklärt habe. Durch seine Gefangenschaft sei ihm schwerer Schaden entstanden...
    ... Reichstagsgesandten des livländischen Zweiges des Deutschen Ordens vorzulegen. Da er fürchte, der Hoch- und Deutschmeister könne seinen Einfluss nutzen, um eine...

  • Akte 4402

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1653

    Darin:
    ...Kaiser Rudolf II. urkundet, einen Kredit in Höhe von 10.000 Gulden, den Kaiser Maximilian II. 1571 bei der Stadt Rosheim aufgenommen habe, nach...
    ... Ablauf von acht Jahren zurückzahlen zu wollen, 1583 03 31 (Abschr.), fol. 137r – 138v; Gläubigerverzeichnis der Stadt Rosheim, fol. 139r – 142v....

  • Akte 4403

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1641 – 1642

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Stadt begründet ihren Antrag mit der Finanznot, in der sie sich aufgrund eines 1571 Kaiser Maximilian II. gewährten Darlehens in Höhe von...

  • Akte 4405

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1566

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...; Heyde, Hans von der; Kißleben, Heinrich von, Erben; Thal, Hans von, Erben; Heym, Sispart von, Erben...

    Entscheidungen:
    ...An die Grafen von Mansfeld: Befehl, gegenüber Beklagten Maßnahmen zur Klaglosstellung der Kläger einzuleiten, 1566 05 27 (Konz.), fol. 718r....

  • Akte 4407

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1574

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... Wilhelm von Sachsen Antragsteller führt aus, der verstorbene Herzog Johann Wilhelm von Sachsen habe ihn für sich und seine Erben zum Hofrat bestellt. Der...
    ... Kurfürst von Sachsen als Vormund der Witwe und der Kinder Johann Wilhelms hege hingegen einen Unwillen gegen ihn, da er im Zuge der sächsischen Landesteilung...
    ... den Befehlen Johann Wilhelms gefolgt sei. Deshalb habe ihn der Kurfürst ungeachtet eines kaiser­lichen Fürbittschreibens entlassen und mache über seinen...
    ... Statthalter Anton von Lützelburg eine Auszahlung der noch ausständigen Vergütung davon abhängig, dass Antragsteller seine Bestallungsurkunden aushändige. Die...

    Darin:
    ... über die Zusammensetzung der jährlichen Einkünfte Roßbecks als Hofrat, undat., fol. 334rv; Fürbittschreiben der verwitweten Herzogin Dorothea von Sachsen...

  • Akte 4408

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1581

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Roßbeck, Dr. Johann, Syndikus der Stadt Braunschweig...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ...Gesuch um Schutzbrief gegen Herzog Julius von Braunschweig-Lüneburg Antragsteller führt aus, der Herzog habe sich über ihn beschwert, worauf der...
    ... Kaiser eine Ermahnung an den Rat der Stadt Braunschweig gerichtet habe. Antragsteller betont, nicht persönlich in die Konflikte zwischen Herzog und Stadt...

  • Akte 4409

    Aktenserie:  Alte Prager Akten       Band:  4
    Zeitraum:  1579

    Kläger bzw. Antragsteller:
    ...Roßbeck, Dr. Johann, Syndikus der Stadt Braunschweig...

    Verfahrensgegenstand / Beschreibung:
    ... für den verstorbenen Herzog Johann Wilhelm von Sachsen noch Forderungen zu stellen. Der Kurfürst von Sachsen als Vormund der Kinder Johann Wilhelms habe...
    ... ihn jedoch auf die Zeit der Volljährigkeit seiner Mündel vertröstet....

 
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